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Protest gegen Spielplatzverkauf |
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Datum: 04.12.2003 |
Quelle: Kölnische Rundschau |
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SWISTTAL-ODENDORF.
Mit einem Bürgerantrag und einer Unterschriftensammlung
wehren sich die Odendorfer gegen den Verkauf des Spielplatzes
Köpengarten. Wie berichtet, soll in den drei großen
Swisttaler Ortsteilen je ein Spielplatz in Bauland umgewandelt
und verkauft werden, um das Haushaltsdefizit auszugleichen. Am Dienstag kamen auf Einladung der SPD rund 20 Anwohner -
vom Kleinkind bis zum Rentner - auf dem Spielplatz Köpengarten
zusammen, um ihre gemeinsame Vorgehensweise abzustimmen. Er
selbst habe kurzfristig nur den engsten Kreis der Familien
aufgesucht, die den Platz nutzen, und sei dabei schon auf 36
Kinder unter zwölf Jahren gekommen, erklärte
SPD-Ratsherr Ernst Ostermann. Regelmäßig genutzt
werde der Spielplatz auch vom Katholischen Kindergarten, von der
Villa Kunterbunt und der Grundschule. Sämtliche
Odendorfer Ratsvertreter, gleich welcher Couleur, seien sich
einig, dass der Spielplatz Köpengarten keinesfalls verkauft
werden dürfe, betonte auch Ortsvorsteher und CDU-Ratsherr
Willi Kümpel. Darüber hinaus wiesen sie darauf hin, dass die Anwohner den Spielplatz Köpengarten über eine Umlage selbst finanziert hätten. Die Rede war von damals rund 4400 Mark je Eigentümer im Köpengarten. Nun sollen bis Sonntagabend Unterschriften gesammelt und ein Bürgerantrag zum Erhalt des Spielplatzes formuliert werden. (sax) |
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