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Swisttal-Essig.
Fraktionen wollen Entschärfung der gefährlichen
Kreuzung in Eissig. Es muss etwas
geschehen, um den Kreuzungsbereich B 266 und L 11 in Höhe
Essig sicherer zu machen. Da waren sich alle Fraktionen einig in
der jüngsten Sitzung des Swisttaler Planungs- und
Verkehrsausschusses. Allerdings fand der vor dem Hintergrund des
tödlichen Unfalls am 16. April dieses Jahres gestellte
Antrag der SPD keine Mehrheit. Darin ging es noch mal um den Bau
eines Kreisverkehrs. Grund für die Ablehnung: Der
Bau eines Kreisels ist erst vor drei Jahren abgelehnt worden,
so Essigs Ortsvorsteher Dieter Trammer. Gefordert werden sollen
allerdings kurzfristig stationäre
Geschwindigkeitskontrollen in Form so genannter Starenkästen.
Als nicht nachvollziehbar bezeichnete die SPD die damalige
Begründung von Straßenbaulastträger, Polizei und
Straßenverkehrsbehörde für die Ablehnung eines
CDU-Antrags, in dem für den Kreuzungsbereich ein Konzept
gefordert worden war. Das Unfallgeschehen sei an dieser Stelle
unauffällig und habe sich sogar gebessert.
Allerdings hätten die Behörden damals laut Swisttaler
Gemeindeverwaltung nicht ausgeschlossen, bei einer neuen
auffälligen Unfallsituation noch einmal neu zu
entscheiden. Deshalb soll Bürgermeister Maack jetzt bei den
Straßenbaulastträgern von Rhein-Sieg-Kreis und dem
Kreis Euskirchen auch Informationen einholen über Unfälle
und Ergebnisse der Geschwindigkeitsmessungen sowie über
Erfahrungen mit Verkehrskreiseln. (sax)
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