|
Schulfiasko im Frühjahr? |
|
|
Datum: 18.12.02 |
Quelle: Swisttal Echo Nr. 51, S.28 |
|
Swisttal.
Was wir schon seit einiger Zeit vermuten, rückt nun in
greifbare Nähe. Auf Grund der Aussagen der Nachbarkommunen
sieht die Zukunft unserer künftigen Swisttaler
Realschüler alles andere als rosig aus. Die Stadt
Rheinbach hat erklärt, dass nur noch Geschwisterkinder von
bereits beschulten Realschülern eine Chance
haben, auch in Rheinbach die Realschule zu besuchen. Sollten
dann noch freie Plätze vorhanden sein, so kämen evtl.
noch Schüler aus ortsnahen Gebieten (Miel, Ludendorf,
Essig) in den Genuss, einen dieser seltenen Plätze zu
ergattern. Der Schulausschuß der Stadt Euskirchen hat
beschlossen, die zZt. Bestehende 9,4 Zügigkeit ihrer
Realschulen drastisch zu senken. Klassenstärken von weit
über 30 Schülern sollen nicht länger hingenommen
werden. Sie wird deshalb keine Swisttaler Schüler mehr
aufnehmen. In der Gesamtschule Bornheim stehen für das
kommende Schuljahr 180 Schulplätze zur Verfügung.
Bereits fünf Wochen vor dem Anmeldetermin liegen schon über
400 Voranmeldungen vor. Die Gemeinde Weilerswist hat massive
finanzielle Probleme mit der Unterhaltung der Gesamtschule. Die
Fragen die sich hieraus ergeben sind: Wie geht es weiter? Wie
lange gibt es diese Schule noch? Macht es Sinn, jetzt noch sein
Kind dort anzumelden? Auf Grund dieser geschilderten Situation,
ist die momentan letzte Alternative, die Realschule Medinghoven.
Sie ist nicht in der Lage, die in Bornheim, Rheinbach und
Euskirchen wegfallenden Kapazitäten aufzufangen. Freute man
sich bisher über jeden Swisttaler Schüler, so hat
diese Konstellation zur Folge, dass nur die Besten in
Medinghoven beschult werden können. Wer nimmt denn nun
unsere Swisttaler Kinder? |
|
|
|
|
|
|