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Schüler
schreiben sich gegenseitig über ihren
Alltag Swisttal-Odendorf. Mit Guten Morgen, Herr
Bürgermeister, wurde Eckard Maack von den
Schülerinnen und Schülern der Klasse 4a der Odendorfer
Grundschule Am Zehnthof freundlich begrüßt.
Sie wollen dem Bürgermeister ihre Briefe an die
Partnerschule in Hochkirch zeigen und berichten, wie weit die
Patenschaft mit den dortigen Kindern schon gediehen ist. Im
Osten Sachsens, nahe der polnischen Grenze und rund 800
Kilometer von Swisttal entfernt, liegt Hochkirch und die
Schulkinder hatten zunächst Mühe, diesen kleinen Ort
überhaupt auf einer Landkarte zu entdecken. Aber
schließlich gibt es ja auch Computer und der 10-jährige
Rene hat dort so lange gesucht, bis er fündig geworden
ist. Der Bürgermeister war für diesen Termin
bestens präpariert, griff gleich zu einem Stück Kreide
und zeichnete den Kindern das Dreiländereck Polen,
Tschechei und Deutschland mit den Städten Dresden, Bautzen
und schließlich Hochkirch an die Schultafel und erzählte
dabei sehr interessant von den schlesischen Kriegen um den
Alten Fritz. Rektorin und Klassenlehrerin
Dorothee Teschke hatte bereits 1992 die ersten Kontakte nach
Hochkirch geknüpft. Bei einem Besuch mit ihren Schülerinnen
und Schülern im Rathaus Ludendorf kam die Idee, die
Partnerchaft über die Schulen weiter zu beleben. Auch wenn
dies zu Anfang etwas schwierig war, siegte jetzt doch die
Neugierte der Kinder zu erfahren, was in der anderen Schule
genauso ist wie Zuhause oder was jeweils anders gemacht wird.
Mit dem Fach Ethik zum Beispiel, das den
Religionsunterricht mit ersetzt, wussten die Odendorfer Kinder
zunächst gar nichts anzufangen. Aber auch so alltägliche
Fragen wie nach der Einwohnerzahl von Hochkirch, welche Fächer
etwa unterrichtet werden oder wie es mit weiterführenden
Schulen aussieht, interessieren die Kinder. Im Mai 2002
schickten die Odendorfer Kinder ihre Briefe ab, nach den
Sommerferien waren die Antworten da. Im Rahmen der Hausarbeiten
und begleitet durch den Unterricht sind jetzt die Antwortbriefe,
teils mit Zeichnungen oder Bilder versehen, gefertigt
worden. Die Partnerchaft soll weitergeführt werden Im
Klassenzimmer haben die Kinder die bisher gesammelten
Informationen über Hochkirch an ihre Pinnwand gehängt.
Nun hängt dort auch ein Wimpel der Gemeinde Swisttal, den
Bürgermeister Maack den Kindern mitbrachte.. Ein zweiter
Wimpel wird in den nächsten Tagen mit den Briefen in die
Hochkircher Grundschule geschickt. Dorothee Teschke: Die
Partnerschaft soll sich kontinuierlich weiterentwickeln. Das
Problem der Schulen ist natürlich das die Kinder wie in
dieser 4. Klasse im nächsten Jahr auseinander gerissen
werden. Aber die Schülerinnen und Schüler der 2.
Klasse sollen dann die Kontakte weiter halten. Die
Kinder jedenfalls präsentierten stolz ihre Antwortbriefe
und werden bald gespannt auf die Antworten warten. - RFW - (Der
untere Linke führt zur Webseite von Hochkirch)
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