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FDP-Fraktion
Swisttal lehnt Windmühlen ab Swisttal-Odendorf.
Die beim Planungs- und Verkehrsausschuss des Rates beantragten
vier 75-Meter-hohen Windräder bei Odendorf lehnt die
Swisttaler FDP-Fraktion ab. Die geplanten Windräder
werden in nicht hinnehmbarer Weise die Wohnqualität des
Ortes, insbesondere im Bereich Bendenweg, beeinträchtigen.
Gerade das geplante neue Wohngebiet Bendenweg-West wird durch
den Lärm der Windkraftanlagen erheblich betroffen,
befürchtet Fraktionschef Dr. Karl-Heinz
Lamberty, da hierzu nicht mehr der erforderliche Abstand von
mindestens 500 Meter eingehalten werde. Die Vermarktungschancen
dieses Gebiets würden dadurch erheblich sinken, sieht der
Liberale voraus, die Planungen der Gemeinde deutlich
beeinträchtigt: Wer will schon im Schatten von
Windrädern bauen? 1998 war die Gemeinde durch die
rot-grüne Landesregierung gezwungen worden, im
Flächennutzungsplan Vorrangflächen für
Windkraftanlagen bereit zu stellen, da diese andernfalls überall
hätten errichtet werden dürfen. Inzwischen ist jedoch
bekannt, dass diese Windmühlen in windschwachen Gebieten
wie in der hiesigen Region ökonomisch und ökologisch
fragwürdig sind. Sie werden nur wegen der immensen
Suventionen errichtet, die auf Grund des
Erneuerbare-Energien-Gesetzes gezahlt werden. Da die Windräder
im windschwachen Flachland nur wenig und unregelmäßig
Strom produzieren, können sie kein einziges herkömmliches
Kraftwerk ersetzen und füllen vor allem die Taschen der
Betreiber. Auf der anderen Seite stellen sie eine
erhebliche Beeinträchtigung der Wohnqualität der
Menschen dar, so Lamberty, und verschandeln die
Landschaft. Nicht umsonst wehren sich im Lande
Nordrhein-Westfalen immer mehr Bürgerinnen und Bürger
durch Bürgerinitiativen gegen diesen Unsinn. Er
ruft die Odendorfer dazu auf, sich zu informieren und eventuell
dagegen Widerstand zu leisten. Die Umweltverträglichkeitsprüfung
sei bereits weitgehend abgeschlossen. Pressemitteilung FDP
Swisttal
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