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Schwerer
Abschied von Don Camillo nach 16 Jahren aus
Odendorf Swisttal-Odendorf. Nach 16 Jahren hat Pfarrer
Johannes Koch jetzt seine letzte Messe in der Pfarrkirche St.
Petrus und Paulus in Odendorf gelesen. Auch wenn er aus seinem
Selbstverständnis heraus als katholischer Priester ohne
Wenn und Aber der Versetzung nach Bergheim-Niederaußem
folgt, die Wehmut spürte man doch in seinem Bekenntnis Im
Herzen habe ich eine blutende Wunde und im Kopf ein merkwürdig
leeres Gefühl. Meist war er auf dem Fahrrad in
Odendorf unterwegs, wenn er Mitglieder seiner Gemeinde zu den
verschiedensten Anlässen besuchte, sei es zu Geburtstagen,
Silber- oder Goldhochzeiten oder bei Krankenbesuchen, daher sein
Spitzname Don Camillo. Der Kontakt auch außerhalb
der Andachten und Messen zu den Menschen war ihm wichtig, ebenso
die gute Entwicklung des katholischen Kindergartens. Auch die
Renovierung der Pfarrkirche hat er mit seiner ihm eigenen
Beharrlichkeit vorangetrieben, so dass sie 1996 wieder
eingeweiht werden konnte. Gott den Menschen ein Stück
näher zu bringen, sie der ständigen Herausforderung zu
stellen, das Abenteuer des Glaubens immer wieder zu verkünden,
steht für den 57-jährigen im Mittelpunkt seiner
Arbeit. Grund für den Wechsel von Odendorf nach Bergheim
ist die Umstrukturierung des Seelsorgebereiches Swisttal, der
nun ganz von dem polnischen Michaeliter-Orden betreut wird,
letztlich ist es eine Folge des Priestermangels in der
katholischen Kirche. So ist der Wunsch von Pfarrer Koch
verständlich, dass aus dieser Gemeinde eines Tages
wieder ein Priester hervorgeht. Sein Dank galt
insbesondere dem Kirchenvorstand, der Pfarrsekretärin, dem
Küster und dem Organisten sowie den Messdienern und den
Austrägern der Kirchenzeitung. Während er sich mit
einem kurzen Gergelts Gott verabschiedete, drückten
ihm viele seiner Gemeindemitglieder zum Abschied die Hand und
wünschten ihm für seine neue Aufgabe alles gute. - RFW
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